Technické údaje

Isolierung und Zubehör

Isolierung und Zubehör

Vorisolierung

Die Vorisolierung reduziert die Medientemperatur bis zum Kompensatorbalg und schützt diesen vor Staub. Weiterhin stützt diese bei Druckschwankungen den Kompensator und trägt zur Schallisolation bei. Die Vorisolierung wird zwischen Kompensatorbalg und Leitblech eingebaut. Sie besteht aus einzelnen, lose übereinander angeordneten Lagen aus Drahtgewebe, keramischem Filz und Mineralwolle oder aus vorkonfektionierten Isolierkissen.

Die Vorisolierung wird entweder auf dem Leitblech aufgelegt oder seitlich an den Aufbauwinkeln mit Isolierstiften befestigt. In seltenen Fällen werden Isolierkissen zusammen mit dem Kompensatorband eingeklemmt.

 

Bei sehr großen Bewegungen wird das Isolierkissen seitlich an den Aufbauwinkeln befestigt. Bei Dehnungsaufnahme wird das Kissen zusammengestaucht und beim Erkalten der Anlage wieder gestreckt. Somit erfüllt die Isolierung auch bei erneuter Temperaturbeaufschlagung ihre Funktion.

Im Temperaturbereich zwischen 150 °C und 200 °C ist die Stärke der Vorisolierung sehr sorgfältig auszulegen, da die Gefahr besteht, dass der Taupunkt innerhalb der Vorisolierung unterschritten wird und sich Kondensat bildet.

Außenisolierung

Bei der Gefahr von Taupunktunterschreitung und Medientemperaturen bis 220 °C wird empfohlen, die Kompensatoren von außen einzuisolieren. Sonst kann Kondensatbildung zu Korrosionsschäden am Kanal oder auch zu Leckagen am Kompensatoreinspannbereich führen.

Bei Temperaturen oberhalb 220 °C darf der Kompensator keinesfalls von außen einisoliert werden, da ansonsten die Konvektion des Kompensators nicht mehr gegeben ist.

Die Außenisolierung sollte dann lediglich bis an die Aufbauwinkel herangeführt werden. Um dennoch die Temperatur bis zum Kompensator zu reduzieren, bleibt mindestens 1/3 der Aufbauwinkelhöhe unisoliert.

Ein außen angebrachter, hinterlüfteter Berührungsschutz lässt die Wärmeabstrahlung des Kompensators zu und schützt diesen vor Witterungseinflüssen und mechanischer Beschädigung.

Leitbleche

Leitbleche sind grundsätzlich dann vorzusehen, wenn die Strömungsgeschwindigkeit größer 30 m/s ist oder Feststoffe im Medium vorhanden sind. Leitbleche werden auch dann eingesetzt, wenn der Kompensator unmittelbar nach einer Richtungsänderung des Kanals angeordnet wurde. Bei waagrechten Kanälen und senkrechten Kanälen mit Medienstrom von oben nach unten werden die Leitbleche in Strömungsrichtung angeordnet.

Leitbleche müssen so konstruiert sein, dass diese im Betrieb die Kanalbewegungen in axialer und lateraler Richtung zulassen. Man unterscheidet zylindrische, konische und Teleskopleitbleche. Die Rohrstärke der Leitbleche beträgt je nach Kanalabmessungen und zu erwartender Abrasion zwischen 3 und 5 mm. Bei Flanschkompensatoren wird das Leitblech zusammen mit dem Kompensator in die Baulücke geschoben, wobei zwischen Kanal- und Leitblechflansch zusätzlich eine Dichtung vorzusehen ist.

Bei Kompensatoren mit Aufbauwinkeln sind die Leitbleche in der Regel eingeschweißt. Unter Umständen muss der Kompensator mit Montagestoß ausgeführt werden. Zum Schutz der Vorisolierung vor Staubansammlung hat sich bei Kompensatoren mit Aufbauwinkeln

ein schwimmendes Leitblech oder Schiebeblech bewährt, das auf der einen Seite mit Haltelaschen am Aufbauwinkel geführt wird und die Kanalbewegungen in allen Richtungen zulässt.

Bei Medienstrom von unten nach oben in senkrechten oder schräg verlaufenden Leitungen werden sie entgegen dem Medienstrom eingebaut. Vor dem offenen Ende des Leitbleches wird dann auf der Kanalinnenseite ein Winkel angeschweißt, der das Medium an der Leitblechöffnung vorbeiführt. Feststoffablagerungen zwischen Kompensator und Leitblech werden dadurch vermieden.

Befestigungselemente

Flanschkompensatoren werden mit Hinterlegflanschen am Kanalflansch befestigt. Bei direkt auf die Leitung montierten Bandkompensatoren verwendet man Spannschellen. Sind Kanalwinkel erforderlich, werden die Kompensatoren mit Klemmeisen auf den Winkelflansch gepresst.

Um den Anpressdruck der Hinterlegflansche oder Klemmeisen auch im heißen Zustand der Anlage konstant zu halten, können Tellerfederpakete eingesetzt werden. Bei Bedarf liefern wir alle erforderlichen Befestigungselemente mit.

Kompensatoreinbausätze

Kompensatoreinbausätze sind vorgefertigte Einbaueinheiten, die die Montage wesentlich erleichtern. Kompensator, Vorisolierung und Stahlteile sind komplett vormontiert und können einfach in den Kanal eingeschraubt oder eingeschweißt werden. Bei Anlagenrevision kann der Einbausatz demontiert und in unserem Werk überholt werden.

Montage

Flanschkompensatoren werden meist ohne Montagestoß geliefert. Bandkompensatoren werden häufiger als offenes Band hergestellt, insbesondere bei sehr großen Abmessungen und wenn Leitbleche eingeschweißt oder Kanalausmauerungen vorhanden sind. Um Montagetoleranzen ausgleichen zu können, werden diese Kompensatoren in der Regel im Werk nur einseitig gelocht.

Unser optimal ausgestattetes Montageteam übernimmt bei Neubau- oder Revisionsmaßnahmen die Komplettmontage oder stellt einen Leitmonteur zur Einweisung Ihres Personals sowie zur Unterstützung und Überwachung der Montagetätigkeiten.

 

Berater Jakub Drnec